Bisher läuft es mehr als perfekt für Jordan Pepper. Der Südafrikaner war im Training, Qualifying und Samstagrennen jeweils der Schnellste in der DTM. Mit seinem Lamborghini erreichte er vor Thomas Preining im Porsche und Maro Engel im Mercedes-AMG die Ziellinie im fränkischen Monaco und konnte so seinen ersten Sieg überhaupt in der DTM feiern.
Start-Ziel-Sieg für den Südafrikaner
Er ist der Mann der Stunde! Vor einer Woche gewann Jordan Pepper mit dem Grasser Racing Team das 24-Stunden-Rennen von Spa-Francorchamps, nun holte er am Norisring seinen ersten DTM-Sieg. Sowohl am Freitag als auch Samstag war der Südafrikaner der Schnellste am Nürnberger Norisring. In der Qualifikation setzte er sich in der ersten Gruppe deutlich durch und konnte so von der Pole ins erste DTM Rennen am Wochenende starten. Den Start erwischte Pepper optimal, kam gut aus seiner Startposition und konnte so die Grundig-Kehre mit etwas Sicherheitsabstand zur Konkurrenz als Erster passieren.

Deutlich schlechter lief es für den auf Platz zwei gestarteten Nicki Thiim im ABT Lamborghini. Er fiel beim Start direkt hinter Thierry Vermeulen und Thomas Preining zurück. Als dann auch noch Maro Engel in der Dutzenteich-Kehre vorbeiziehen wollte, kam es zur Berührung zwischen den beiden. Bei dieser drehte Thiim sich weg und fiel ans Ende des Feldes zurück. Glück für Engel: Die Rennleitung entschied auf Rennunfall, sodass es keine Strafe gab.
Auch Boxenstopp-Panne hält Pepper nicht auf
Team TGI Lamborghini by GRT schickte Pepper erst am Ende des vorgegebenen Zeitfensters an die Box, dann klemmte auch noch das rechte Hinterrad. Doch aufgrund seines Vorsprungs kam der 28-Jährige trotzdem vor seinen Konkurrenten Preining und Engel wieder auf die Strecke zurück, sodass er absolut souverän zum Start-Ziel-Sieg fuhr. Lokalmatador Marco Wittmann musste aufgrund einer Gridstrafe von ganz hinten starten und hatte dementsprechend ein sehr schwieriges Rennen. Immerhin drei Plätze ging es für ihn nach vorne auf Rang 18.

Die besten Eindrücke vom Samstag



























Bilder: © Simon Schmidt
