Was sich hier formiert, ist nicht weniger als ein Gipfeltreffen der Weltelite. Das Profifeld des DATEV Challenge Roth 2026 steht und es setzt neue Maßstäbe. Olympiasieger, Weltmeister, Europameister, Titelverteidiger, Roth-Champions und aufstrebende Stars treffen am 5. Juli im Home of Triathlon aufeinander.
„Blummenfelt ist Topfavorit“
Angeführt wird das Männerfeld von Olympiasieger und Ironman-Weltmeister Kristian Blummenfelt, Titelverteidiger und Ironman-Weltmeister Sam Laidlow sowie dem dreifachen Ironman-Weltmeister und Roth-Sieger 2021 Patrick Lange. Ein Dreikampf der Champions ist damit garantiert. Für den Deutschen ist die Favoritenrolle dabei klar verteilt: „Der Topfavorit ist nicht der Vorjahressieger, sondern Kristian Blummenfelt.“
Mit Ironman 70.3-Weltmeister Rico Bogen bei den Männern und Caroline Pohle bei den Frauen geben zudem zwei Leipziger Ausnahmeathleten des Erdinger Active Teams ihr Langdistanz-Debüt in Roth. Beide haben auf der Mittel- und Kurzdistanz bereits internationale Ausrufezeichen gesetzt und wollen nun auch über 3,8 km Schwimmen, 180 km Radfahren und 42,2 km Laufen Akzente setzen. Der Start der beiden sorgt für zusätzliche Spannung. Mit ihrer Unberechenbarkeit besteht großes Potential, dass sie das Feld noch einmal deutlich aufwirbeln.

Ebenfalls zurück in Roth ist Vorjahres-Zweiter Jonas Schomburg, der nach seinem offensiven Rennen 2025 nun erneut angreifen will. Mit Frederic Funk steht ein weiterer deutscher Topathlet an der Startlinie, der nach seinem starken Debüt im vergangenen Jahr nun als echter Triathlet den nächsten Schritt machen möchte.
Internationale Spitzenklasse bringen unter anderem Denis Chevrot, Europameister Will Draper, Kristian Høgenhaug, Arthur Horseau, Menno Koolhaas sowie der erfahrene US-Amerikaner Ben Hoffman ins Rennen.
Epischer Zweikampf um die Krone?
Bei den Frauen könnte es zum schnellsten Zweikampf der Langdistanz-Geschichte kommen. Die amtierende Roth-Siegerin Laura Philipp und die Ironman-Vizeweltmeisterin Kat Matthews lieferten sich bereits beim Ironman Hamburg ein episches Duell um den Titel. Damals gewann die Roth-Siegerin in 8:03:13 Stunden – nur knapp über der magischen 8‑Stunden-Grenze – exakt zwei Minuten vor Matthews. Nach der von Anne Haug in Roth aufgestellten Weltbestzeit sind dies die schnellsten Zeiten, die je auf der Langdistanz erreicht wurden.

Der Ausgang am 5. Juli zwischen diesen beiden Weltklasseathletinnen ist völlig ungewiss. Die Britin hat auf jeden Fall Lust auf einen Zweikampf an der Spitze: “Roth deserves great battles at the front of the race, I hope I give it that this year.“ Sie setzt gleich eine Kampfansage hinterher: “The German ladies had it too easy the last couple of years.”
Bereits Podiumserfahrung in Roth können Alanis Siffert und Fenella Langridge aufweisen. Die beiden Publikumslieblinge sind zurück auf der Strecke. Genauso wie erstmals Daisy Davies, die beim Challenge Almere bei ihrer ersten Langdistanz den Europameistertitel über die Langdistanz gewinnen konnte.
Das Feld ist sowohl bei den Frauen als auch bei den Herren nicht nur in der Spitze außergewöhnlich, sondern in der Breite so stark wie selten zuvor.
„Line-Up ist außergewöhnlich“
Rennleiter Felix Walchshöfer blickt mit großer Vorfreude auf das Starterfeld: „Dieses Line-up ist außergewöhnlich. Wir haben Olympiasieger, Weltmeister, Europameister, Roth-Champions, mutige Debütanten und Athletinnen und Athleten, die für spektakuläre Rennen stehen. Genau das macht Roth aus. Das ist das beste Profifeld in der Geschichte Roths.“
30.000 Euro bekommt jeweils der Sieger und die Siegerin in Roth. Das entspricht genau der Prämie, die in Deutschland für eine Goldmedaille bei den Olympischen Spielen in Milan-Cortina ausgeschüttet wird. Das zeigt einmal mehr die Bedeutung des Langdistanzrennens in Roth. Insgesamt werden beim DATEV Challenge Roth über 160.000 Euro Preisgeld ausgeschüttet.
Am 5. Juli 2026 trifft im Triathlonlandkreis Roth Weltklasse auf Mythos und es werden wieder Triathlonträume wahr. Sowohl für die Profis als auch für die 3500 Einzelstartenden und 700 Staffelteams.
